Freitag, 9. September 2016

Am Ende des Sommers?

Keineswegs. Heute, es ist Freitag, scheint der Sommer sich erst einmal mit Macht zu entfalten, auch das Wochenende wird sommerlich, vom Herbst künden nur einige sich von grün zu rot färbende Blätter an Gewächsen, die wir Bäume oder Sträucher nennen. Bäume oder Sträucher, Weiden, Wiesen, Felder, Häuschen säumten den "Weg", welchen ein kleines Häuflein von Karateka aus DD am letzten Sonnabend gingen.

Doch halt, wir gingen ihn nicht, wir benutzten diesmal zur Kraftübertragung die Arme und zogen Paddel durch das Wasser. Das kann ja für einen Sport, der die leeren Hände betont, nicht schlecht sein. Das Häuflein (Silly & Ingo, Sylvia & Matthias, Ivo & Uwe, Eric & Steffen sowie Frank) trafen sich Freitagabends in Burg (Spreewald) und bezogen zwei Ferienwohnungen. Gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstück, nach teilweise kurzer Nacht, tappten wir des Morgens dann zuerst einmal in die falsche Richtung. Doch etwas später bestiegen wir die halbwegs bequemen Paddelboote, welche leider kein Steuer aufwiesen, weshalb wir mit den Paddeln steuern mussten. Dies erforderte erhöhte Koordination.

Eigentlich ist der Spreewald ja kein wirkliches Badegewässer, auch wenn gelegentlich kleine blonde Nacktfrösche in der Hitze des Tages Abkühlung benötigten. Jedoch fuhren wir die meiste Zeit im Schatten, die Kanäle wirken wie endlose Alleen. Einer allerdings meinte, ein neues Handy wäre auch mal nicht schlecht und benutzte übrigens eine Schleuse weniger. Ich finde ja, dass da alle die in sich gehen müssen, die durch ihre Abwesenheit Franks Alleinfahrt verusachten.


Gelegentlich suchten wir ein Glas-Bier-Geschäft auf. Einen Spreewälder Gurkenteller, komplettiert mit Schmalzstullen, fanden einige als passend für eine Spreewaldfahrt.






Ungefähr 7,5 Stunden waren wir unterwegs. Rund 20 Kilometer legten wir zurück. (1086 kcal soll ich vebrannt haben!) Ein solch aktiver Tag, wenn auch weniger für die Beine, auf denen Karateka in sich ruhend und mit hohem Gleichgewichtsgefühl stehen, macht Hunger. Wenn man dann schon Thüringer im Verein hat, liegt die Abendverpfelgung sehr nahe. Echte Thüringer Bratwurst mundete allen und die allten ewig gehörten Kamellen wurde auch ausgegraben. Festgestellt wurde dabei, dass die mit den Jahren immer länger werden.





Und damit die Geschichten neueren Datums nicht in Vergessenheit geraten, dafür gibt es diesen Blog.





Mit euch auf Tour ist immer wieder schön.

Uwe

Dienstag, 24. Mai 2016

Training einmal anders



Am 16. April hatte Wado-Kai zum großen Spaßturnier geladen.



Damit ließ unser Verein eine alte Tradition wieder aufleben: Das Kräftemessen in echt karateuntypischer Bewegungsform von Fußball, Basketball und Volleyball. 


Okay, aber was wird das hier?

Daß es an der Zeit war, wieder einmal abseits unseres gewählten „Do“ schwitzend, aber meist mit einem Lächeln im Gesicht, Bälle mehr oder weniger regelkonform in Tore, Körbe oder übers Netz zu zirkeln, zeigte die rege Beteiligung unserer Mitglieder, aber auch – was uns besonders freute – unserer Partnervereine Hato, PSV und Meißen.

Prost!


Es ging nicht um die großen Pokale, doch kämpfte jede Mannschaft dennoch mit Ehrgeiz und Siegeswillen. Der Spaß sollte an erster Stelle stehen – und bei uns war es so! Darum gewannen wir vor allem an Erfahrung.

Zweikampf


 Lediglich das Fußballspiel auf Kleinstfeld gegen Hato – wenn auch nach Turnierende und darum außerhalb der offiziellen Wertung – konnte die Wado-Kai-Auswahl für sich entscheiden. Es zeigte sich, daß Beharrungswille, blasenfreie Füße und Kondition für einen glorreichen Sieg entscheidend sind!

An Bockwurst, Wienern und Getränken fehlte es freilich nicht. Jeder konnte seinen Hunger, mehr noch den großen Durst stillen.

Ganz schön hoch der Korb

Der Dank gilt allen Teilnehmern, Organisatoren und freiwilligen Helfern! Das Spaßturnier soll wieder Tradition werden. Hato hat sich schon als nächster Ausrichter angeboten. Wir freuen uns darauf!

Eric

PS: Etwas verspätet, und vom Admin gleich noch mal vertrödelt, aber besser spät als nie, oder? 
PPS: Die Bilder hat Frank geschossen. 




Samstag, 7. Mai 2016

Termine Mai bis August 2016

Liebe Freunde,

wieder einmal möchte ich euch auf einige interessante Termine hinweisen.

Am 20. und 21. Mai 2016 wird Peter Mixa (7. Dan) ein Trainingslager in Meißen leiten. Nicht weit weg von Dresden also und somit mit nicht viel Aufwand verbunden, oder?

Der Sommerhöhepunkt ist natürlich der Lehrgang in Haslach. Der findet vom 28. Juli bis zum 1. August statt. Haslach liegt im Kinzigtal, im Schwarzwald. Dies ist die wärmste Gegend Deutschlands, darum befindet sich unmittelbar neben der Trainingsstätte und der Schlafhalle ein Schwimmbad. Außerdem haben wir bisher immer an einem Nachmittag einen schönen Ausflug in die Städchen und Dörfer in Frankreich gemacht. Wer kommt mit?

Hier der Bericht aus dem letzten Jahr.

Im September, genauer am 17., lädt HATO DRESDEN anläßlich des 25. Geburtstages des Vereins zu einem Jubiläumslehrgang nebst Feier ein. Der Lehrgang ist mit hochkarätigen Trainern besetzt. Einmal mehr können wir also mit Dr. Elke von Oehsen (7. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (6. Dan) und Dr. Jürgen Fabian (5. Dan) trainieren.

Alle Ausschreibungen hierzu findet ihr auf unserer Webseite unter Termine.

Viele frühlingshafte Grüße
Euer Uwe




Sonntag, 28. Februar 2016

Die 2. Wadokaier Biathlonstaffel

Torsten, warmmachen kommt erst noch...
Training einmal anders

Wie bereits im letzten Jahr tauschten die Wadokaier auch in diesen Winterferien ihren Karateanzug gegen Langlaufskier und Gewehr. Bei fast frühlingshaften Temperaturen trafen wir uns am Dresdner Hauptbahnhof und zogen mit unserer winterlichen Ausrüstung einige amüsierte Blicke auf uns.









Winter? - Winter!
Noch bis zum Tag davor zitterten wir, ob die Schneebedingungen für unser Vorhaben ausreichen würden, doch dann kam die frohe Kunde, dass unserem Biathlonerlebnis 2.0 nichts mehr im Wege steht. Und so brachte uns der Bus in das leicht verschneite Altenberg, wo wir von Uwe und seinem Team von der sportscollection in Empfang genommen wurden. Nachdem jeder seine passende Ausrüstung gefunden hatte, fuhren wir nach Zinnwald, um dort in die Loipe einzusteigen.








"Antreten!"
Auf dem Weg zur Biathlonarena testeten die erfahrenen Langläufer unter uns gleich einmal die Streckenbedingungen, während die Langlauffrischlinge sich mit der Technik und den langen Latten vertraut machten.












Liegend aufgelegt, 11 cm, 50 m (Uwe mault...)
In der Biathlonarena angekommen erhielten wir eine Einweisung in das Liegendschießen, was im Fernsehen doch ein wenig einfacher aussieht, als es dann wirklich war. Anschließend ging es unter Flutlicht auf die Strecke zum Probetraining. Nun kamen auch die bisher treffsicheren Schützen ins Wanken. Mit einem Puls bis zu den Ohren schienen die Scheiben noch kleiner und sich ständig zu bewegen.









Doch viel Zeit zum Üben blieb uns nicht, denn die Wadokaier-Biathlonstaffel stand bevor.Vier Teams á vier Sportler kämpften bei zum Teil widrigen Wetterbedingungen, wie Schneeregen und Wind, unerbittlich um den Sieg. Während die einen mit Technik und Schnelligkeit glänzten, folgten andere dem Motto. „In der Ruhe liegt die Kraft“. Jeder Biathlet absolvierte zwei Runden zusätzlich eventueller Strafrunden und gab alles, was seine Beine hergaben. Die Stimmung an der Strecke war weltcupreif und so fühlte sich am Ende jeder als Sieger.






Katja, los geht´s...





Es schmeckt...
Zurück in Altenberg stärkten wir uns mit leckerem Kesselgulasch und dem ein oder anderen Getränk und kürten die Staffelsieger. Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Team Kahleberg (Kulli, Matthias, Thorsten und Thomas), das den Sieg sicher nach Hause holte.










Siegerehrung...
Und so neigte sich dieser ereignisreiche und lustige Tag auch schon wieder dem Ende und wir traten die Heimreise mit vielen tollen Erinnerungen an. Aber nächstes Jahr kommen wir mit Sicherheit wieder...

Laura Buchfeld














Mittwoch, 10. Februar 2016

Berliner Treffen

AJotMann und KJotFrau hatten Besuch. Sie hatten Besuch von Wadokai Dresden. Schön war es wieder und der Abend bei MrHai mit Nudelsuppe, Sushi und MaiTai war auch wieder sehr angenehm.

Anlass für dieses Treffen war aber, wie schon so oft, ein Kampfkunstlehrgang der besonderen Art in Berlin.

Thema des Lehrganges: "Dominieren des Gegners durch die Kontrolle von Initiative (Sente) und Distanz (Maai)" - So stand es auf der Ausschreibung des Berliner Karateverbandes.

Es unterrichteten Toby Threadgill - Menkyo Kaiden, Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu und Kaki Kawano (5. Dan JKF Wado-Kai).


 


"Wado Ryu basiert auf zwei Säulen: Shindo Yoshin Ryu und Okinawa Karate. Der Lehrgang vermittelt eintieferes Verständnis der Verbindung zwischen Kumite im Wado Ryu und Randori im Shindo Yoshin Ryu." (Ausschreibung)


Dies versuchen wir nun schon einige Jahre zu begreifen, wobei es nun einfacher ist zu verstehen, was Prinzipien wie  Go no sen (Verteidigung und Konter), Sen no Sen (Gleichzeitiger Angriff) und Sen Sen no Sen (dem Angriff zuvorkommen) bedeuten. Schwieriger ist die Ausführung. Aber dies war in diesem Blog schon mehrfach Thema.




Auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Andre J., Steffen Sch., Sensei Toby Threadgill, Eric K., Uwe R., Sensei Kaki Kawano und Kuli ;)
Leider fehlt Erik B., der am Sonntag unerwartet verhindert war.

Schön wars mit euch.


Der Blogmaster 





Dienstag, 12. Januar 2016

Anfang des Jahres in Reinbek

Erstes Wochenende nach Beginn des neuen Jahres: Wir verbringen es, fast schon traditionell, in Reinbek bei Hamburg. Hier findet nun schon seit einigen Jahren der Wadokai - Neujahrslehrgang statt, organisiert durch die Freunde vom TSV Reinbek.

Böse Zungen könnten behaupten, dass Ingo, Silly, Ivo, Eric, Torsten, Erik, Lisa, Steffen und Uwe hauptsächlich aus Gründen einer Modenschau nach Reinbek gefahren wären, das folgende Bild, welches uns in der neuen und erstmals präsentierten Vereinskleidung zeigt, weist darauf hin.




Dies allerdings wäre doch stark übertrieben, denn der Hauptgrund der Reise war und ist das Karate. Umfangreich das Programm, welches wieder interessante Übungen enthielt. Diesmal wurden Qi Gong und die Einheit für die sogenannten Jukuren, die später eingestiegenen ("älteren") Karateka besonders erwähnt. Das hat nichts damit zu tun, dass das Training nicht mehr anstrengend wäre, diverse Füße brauchten auch diesmal wieder besonderen Schutz. Oder, was hat die Münze vor den Füßen zu suchen, welchen Zweck hat die komische Mütze auf dem Kopf und was macht Steffen auf dem Schwebebalken?



Wie schnell man von den Niederungen des Karate, wie Gürtelbinden, zu den großen Übungen, der Kihon - Kumite - Ipponme kommt, das haben Silly und Lisa gezeigt. Erik, der uns die Treue auch aus Jüterbog hält, trainierte hier mit Lars L., dem Hatorianer. Übrigens Hatorianer: natürlich machten wir gemeinsam auch wieder ein asiatisches Restaurant unsicher, unter anderem, weil wir dem Felix, ebenfalls HATO zum zweiten Dan gratulieren konnten.

Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende.

Uwe






Freitag, 11. Dezember 2015

Erfolgreicher Tag im Dezember.

Es ist Tradition: im letzten Monat des Jahres werden Prüfungen abgehalten. Karateprüfungen. Diesmal traten Karateka unseres Vereins für die Prüfung zum weißen, gelben, den zweiten blauen und den zweiten braunen Gürtel an.

Jeremy und Georg legten damit erstmals eine solche Prüfung ab, die beide ordentlich bestanden. Wir gratulieren. Neu zu uns kam im September die Laura, auch sie bestand die erste Prüfung und zwar mit ausdrücklichem Lob. Sie erzählte mir abends, dass sie mit Aerobic und Tanz auch Wettkampferfahrungen gesammelt hat, solche Anlagen sind bestens geeignet, gutes Karate zu erlernen.

Lisa und Robert tragen nun den gelben Gürtel. Auch euch möchte ich herzlich im Namen aller gratulieren.




Mit besonderem Lob trägt Silly nun den blauen Gürtel in die zweite Runde. Silly hat ihren Trainern echt Freude bereitet mit ihrer Prüfung. Und sie weiß, dass diese durchaus streng sein können. Stimmt doch, Silly?

Ivo, Prüfungssenior und nun Träger des 2. Kyu´s. Der wiegt besonders, denn in der Vorbereitung musste vieles neu erlernt werden. Aber Ivo hat noch viel vor und der Einstieg in diese neue Trainingsphase ist gelungen.




Nach der Mitgliederversammlung, die neben dem Jahresrückblick auch die Zukunftspläne behandelte, siedelten wir in das Brau- und Ballhaus Watzke um. Bei zünftigem Essen und machem kleinem oder großem Glas ging der Tag zu Ende.

Die Trainingspause kommt erst in zwei Wochen, es winkt schon der Wadokai-Bundeslehrgang in Reinbek bei Hamburg. Werr kommt mit?

Viele Grüße vom Webmaster.