Montag, 21. November 2016

Trainervorbild? Aber sicher...

Es ist vermutlich unüblich, wenn eine Kampfkunst eine andere anfängt zu loben. Nun das machen wir hier nicht, wir loben nicht etwas Kung Fu oder Wing Chun, wir haben es auf David Maddox abgesehen, der als Englischlehrer und Kampfkunsttrainer vor einigen Tagen mit dem Publikumsoskar der Kinderarche ausgezeichnet wurde. Seit Jahren kennen wir uns und gelegentlich half man sich einander, sei es mit Sportgeräten oder im Training. Ich erinnere mich an Sport- und Filmnächte mit den Kiddis beider Gruppen...

Sächsische Zeitung vom 15.11.2016







David Maddox ist nicht nurt ein begnadeter Kindertrainer, von dem die Kids, seine Maddox-Tigers, begeistert sind. Doch kann er nicht nur das: auch als Buchautor wurde er bekannt. Für AKI UND NIBIS POLARABENTEUER machte er extra einen Ausflug an den Nordpol um zu lernen, wie man keine Eisbärkacke wird. Vor allem helfen dabei 360 Grad, einmal in einer viertel Stunde. Aber das kann man hier nachlesen.

Wir stoßen ein in die Hymne der Sächsischen Zeitung und freuen uns für einen Kameraden, der freundlich, zielstrebig und sehr verlässlich ist. David, macht weiter so, und du natürlich auch, Kathrin...


Sächsische Zeitung vom 15.10.2015


Glükwunsch!
Deine Wadokaier.

Dienstag, 25. Oktober 2016

Erfolgreich...

... auf dem Weg zu immer dunkleren Farben.

Das waren zum einen Mathias, der nun den orangen Gürtel tragen darf, den siebenten Kyu. Aufgeregt sei er gewesen, sagte er anschließend. Gut geschlagen hat er sich. Allein war er auch nicht. Denn Ivo hat nun nur noch eine Prüfung vor sich, um ein großes Ziel zu erreichen, denn er bestand die Prüfung zum ersten Kyu. Die nächste Prüfung, Ivo, wird länger, schwehrer, härter und stellt DAS eigentliche Ziel dar. Wir sind überzeugt, du wirst das schaffen.
Glückwunsch allen beiden.




Alljährlich im Oktober trifft sich die Wadokai Gemeinde, deren Karatestil sich traditionell an Großmeister Teruo Kono orientiert in Meißen zum vierten Bundeslehrgang des Jahres. Unser Verein war natürlich auch vertreten, ein paar unentwegte Vertreter am Sonntag Vormittag sind hier vor der Vereinsfahne versammelt.


Kata, Oyo- und Kihon Kumite, Sanbon Kumite, Tsuki- und Keri Waza, komplettiert durch Renzoku- und Uchi Waza so hießen die immer wieder kehrenden und doch immer wieder aus neuen Ideen und Übungen zusammengesetzten Trainigsschwerpunkte. Selbstverteidigung, Würfe und Kata in der Anwendung (Bunkai) waren auch wieder dabei. Die Trainingsakzente setzten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa, Werner Buddrus, Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann, die Spitzen der Stilrichtung aus allen Himmelsrichtungen. Gäste kamen so aus Bremen, dem Schwarzwald,aus dem Heidelberger Raum, Mecklenburg Vorpommern und natürlich aus Sachsen.

Auf ein Neues in Bremen im Januar.

Uwe


Montag, 3. Oktober 2016

Termine, Termine

Hallo liebe Wadokaier,

der nächste wichtige Termin ist der Wadokai - Herbstlehrgang, den unsere Meißner Freunde am 21. bis 23. Oktober 2016 ausrichten werden. Um rege Teilnahme wird nicht nur gebeten, denn der Verein ist ja ein KARATE - VEREIN, oder?

Die Ausschreibung und den Trainingsplan könnt ihr ► hier auftrufen.


Für die Eltern und Kinder sei schon mal der 12. November 2016 in das Blickfeld gerückt: An diesem Sonnabend richtet HATO Dresden das alljährliche Micki-Maus-Turnier aus.

Natürlich gibt es auch wieder eine Hebstwanderung in die Sächsische Schweiz. Diese soll am 05. oder am 06. November 2016 stattfinden. Hoffen wir auf gutes Wetter.

An der Elbe in Wehlen: Herbst 2015

Viele Grüße,
Uwe

Freitag, 9. September 2016

Am Ende des Sommers?

Keineswegs. Heute, es ist Freitag, scheint der Sommer sich erst einmal mit Macht zu entfalten, auch das Wochenende wird sommerlich, vom Herbst künden nur einige sich von grün zu rot färbende Blätter an Gewächsen, die wir Bäume oder Sträucher nennen. Bäume oder Sträucher, Weiden, Wiesen, Felder, Häuschen säumten den "Weg", welchen ein kleines Häuflein von Karateka aus DD am letzten Sonnabend gingen.

Doch halt, wir gingen ihn nicht, wir benutzten diesmal zur Kraftübertragung die Arme und zogen Paddel durch das Wasser. Das kann ja für einen Sport, der die leeren Hände betont, nicht schlecht sein. Das Häuflein (Silly & Ingo, Sylvia & Matthias, Ivo & Uwe, Eric & Steffen sowie Frank) trafen sich Freitagabends in Burg (Spreewald) und bezogen zwei Ferienwohnungen. Gut gestärkt nach reichhaltigem Frühstück, nach teilweise kurzer Nacht, tappten wir des Morgens dann zuerst einmal in die falsche Richtung. Doch etwas später bestiegen wir die halbwegs bequemen Paddelboote, welche leider kein Steuer aufwiesen, weshalb wir mit den Paddeln steuern mussten. Dies erforderte erhöhte Koordination.

Eigentlich ist der Spreewald ja kein wirkliches Badegewässer, auch wenn gelegentlich kleine blonde Nacktfrösche in der Hitze des Tages Abkühlung benötigten. Jedoch fuhren wir die meiste Zeit im Schatten, die Kanäle wirken wie endlose Alleen. Einer allerdings meinte, ein neues Handy wäre auch mal nicht schlecht und benutzte übrigens eine Schleuse weniger. Ich finde ja, dass da alle die in sich gehen müssen, die durch ihre Abwesenheit Franks Alleinfahrt verusachten.


Gelegentlich suchten wir ein Glas-Bier-Geschäft auf. Einen Spreewälder Gurkenteller, komplettiert mit Schmalzstullen, fanden einige als passend für eine Spreewaldfahrt.






Ungefähr 7,5 Stunden waren wir unterwegs. Rund 20 Kilometer legten wir zurück. (1086 kcal soll ich vebrannt haben!) Ein solch aktiver Tag, wenn auch weniger für die Beine, auf denen Karateka in sich ruhend und mit hohem Gleichgewichtsgefühl stehen, macht Hunger. Wenn man dann schon Thüringer im Verein hat, liegt die Abendverpfelgung sehr nahe. Echte Thüringer Bratwurst mundete allen und die allten ewig gehörten Kamellen wurde auch ausgegraben. Festgestellt wurde dabei, dass die mit den Jahren immer länger werden.





Und damit die Geschichten neueren Datums nicht in Vergessenheit geraten, dafür gibt es diesen Blog.





Mit euch auf Tour ist immer wieder schön.

Uwe

Dienstag, 24. Mai 2016

Training einmal anders



Am 16. April hatte Wado-Kai zum großen Spaßturnier geladen.



Damit ließ unser Verein eine alte Tradition wieder aufleben: Das Kräftemessen in echt karateuntypischer Bewegungsform von Fußball, Basketball und Volleyball. 


Okay, aber was wird das hier?

Daß es an der Zeit war, wieder einmal abseits unseres gewählten „Do“ schwitzend, aber meist mit einem Lächeln im Gesicht, Bälle mehr oder weniger regelkonform in Tore, Körbe oder übers Netz zu zirkeln, zeigte die rege Beteiligung unserer Mitglieder, aber auch – was uns besonders freute – unserer Partnervereine Hato, PSV und Meißen.

Prost!


Es ging nicht um die großen Pokale, doch kämpfte jede Mannschaft dennoch mit Ehrgeiz und Siegeswillen. Der Spaß sollte an erster Stelle stehen – und bei uns war es so! Darum gewannen wir vor allem an Erfahrung.

Zweikampf


 Lediglich das Fußballspiel auf Kleinstfeld gegen Hato – wenn auch nach Turnierende und darum außerhalb der offiziellen Wertung – konnte die Wado-Kai-Auswahl für sich entscheiden. Es zeigte sich, daß Beharrungswille, blasenfreie Füße und Kondition für einen glorreichen Sieg entscheidend sind!

An Bockwurst, Wienern und Getränken fehlte es freilich nicht. Jeder konnte seinen Hunger, mehr noch den großen Durst stillen.

Ganz schön hoch der Korb

Der Dank gilt allen Teilnehmern, Organisatoren und freiwilligen Helfern! Das Spaßturnier soll wieder Tradition werden. Hato hat sich schon als nächster Ausrichter angeboten. Wir freuen uns darauf!

Eric

PS: Etwas verspätet, und vom Admin gleich noch mal vertrödelt, aber besser spät als nie, oder? 
PPS: Die Bilder hat Frank geschossen. 




Samstag, 7. Mai 2016

Termine Mai bis August 2016

Liebe Freunde,

wieder einmal möchte ich euch auf einige interessante Termine hinweisen.

Am 20. und 21. Mai 2016 wird Peter Mixa (7. Dan) ein Trainingslager in Meißen leiten. Nicht weit weg von Dresden also und somit mit nicht viel Aufwand verbunden, oder?

Der Sommerhöhepunkt ist natürlich der Lehrgang in Haslach. Der findet vom 28. Juli bis zum 1. August statt. Haslach liegt im Kinzigtal, im Schwarzwald. Dies ist die wärmste Gegend Deutschlands, darum befindet sich unmittelbar neben der Trainingsstätte und der Schlafhalle ein Schwimmbad. Außerdem haben wir bisher immer an einem Nachmittag einen schönen Ausflug in die Städchen und Dörfer in Frankreich gemacht. Wer kommt mit?

Hier der Bericht aus dem letzten Jahr.

Im September, genauer am 17., lädt HATO DRESDEN anläßlich des 25. Geburtstages des Vereins zu einem Jubiläumslehrgang nebst Feier ein. Der Lehrgang ist mit hochkarätigen Trainern besetzt. Einmal mehr können wir also mit Dr. Elke von Oehsen (7. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (6. Dan) und Dr. Jürgen Fabian (5. Dan) trainieren.

Alle Ausschreibungen hierzu findet ihr auf unserer Webseite unter Termine.

Viele frühlingshafte Grüße
Euer Uwe




Sonntag, 28. Februar 2016

Die 2. Wadokaier Biathlonstaffel

Torsten, warmmachen kommt erst noch...
Training einmal anders

Wie bereits im letzten Jahr tauschten die Wadokaier auch in diesen Winterferien ihren Karateanzug gegen Langlaufskier und Gewehr. Bei fast frühlingshaften Temperaturen trafen wir uns am Dresdner Hauptbahnhof und zogen mit unserer winterlichen Ausrüstung einige amüsierte Blicke auf uns.









Winter? - Winter!
Noch bis zum Tag davor zitterten wir, ob die Schneebedingungen für unser Vorhaben ausreichen würden, doch dann kam die frohe Kunde, dass unserem Biathlonerlebnis 2.0 nichts mehr im Wege steht. Und so brachte uns der Bus in das leicht verschneite Altenberg, wo wir von Uwe und seinem Team von der sportscollection in Empfang genommen wurden. Nachdem jeder seine passende Ausrüstung gefunden hatte, fuhren wir nach Zinnwald, um dort in die Loipe einzusteigen.








"Antreten!"
Auf dem Weg zur Biathlonarena testeten die erfahrenen Langläufer unter uns gleich einmal die Streckenbedingungen, während die Langlauffrischlinge sich mit der Technik und den langen Latten vertraut machten.












Liegend aufgelegt, 11 cm, 50 m (Uwe mault...)
In der Biathlonarena angekommen erhielten wir eine Einweisung in das Liegendschießen, was im Fernsehen doch ein wenig einfacher aussieht, als es dann wirklich war. Anschließend ging es unter Flutlicht auf die Strecke zum Probetraining. Nun kamen auch die bisher treffsicheren Schützen ins Wanken. Mit einem Puls bis zu den Ohren schienen die Scheiben noch kleiner und sich ständig zu bewegen.









Doch viel Zeit zum Üben blieb uns nicht, denn die Wadokaier-Biathlonstaffel stand bevor.Vier Teams á vier Sportler kämpften bei zum Teil widrigen Wetterbedingungen, wie Schneeregen und Wind, unerbittlich um den Sieg. Während die einen mit Technik und Schnelligkeit glänzten, folgten andere dem Motto. „In der Ruhe liegt die Kraft“. Jeder Biathlet absolvierte zwei Runden zusätzlich eventueller Strafrunden und gab alles, was seine Beine hergaben. Die Stimmung an der Strecke war weltcupreif und so fühlte sich am Ende jeder als Sieger.






Katja, los geht´s...





Es schmeckt...
Zurück in Altenberg stärkten wir uns mit leckerem Kesselgulasch und dem ein oder anderen Getränk und kürten die Staffelsieger. Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Team Kahleberg (Kulli, Matthias, Thorsten und Thomas), das den Sieg sicher nach Hause holte.










Siegerehrung...
Und so neigte sich dieser ereignisreiche und lustige Tag auch schon wieder dem Ende und wir traten die Heimreise mit vielen tollen Erinnerungen an. Aber nächstes Jahr kommen wir mit Sicherheit wieder...

Laura Buchfeld