Dienstag, 24. Mai 2016

Training einmal anders



Am 16. April hatte Wado-Kai zum großen Spaßturnier geladen.



Damit ließ unser Verein eine alte Tradition wieder aufleben: Das Kräftemessen in echt karateuntypischer Bewegungsform von Fußball, Basketball und Volleyball. 


Okay, aber was wird das hier?

Daß es an der Zeit war, wieder einmal abseits unseres gewählten „Do“ schwitzend, aber meist mit einem Lächeln im Gesicht, Bälle mehr oder weniger regelkonform in Tore, Körbe oder übers Netz zu zirkeln, zeigte die rege Beteiligung unserer Mitglieder, aber auch – was uns besonders freute – unserer Partnervereine Hato, PSV und Meißen.

Prost!


Es ging nicht um die großen Pokale, doch kämpfte jede Mannschaft dennoch mit Ehrgeiz und Siegeswillen. Der Spaß sollte an erster Stelle stehen – und bei uns war es so! Darum gewannen wir vor allem an Erfahrung.

Zweikampf


 Lediglich das Fußballspiel auf Kleinstfeld gegen Hato – wenn auch nach Turnierende und darum außerhalb der offiziellen Wertung – konnte die Wado-Kai-Auswahl für sich entscheiden. Es zeigte sich, daß Beharrungswille, blasenfreie Füße und Kondition für einen glorreichen Sieg entscheidend sind!

An Bockwurst, Wienern und Getränken fehlte es freilich nicht. Jeder konnte seinen Hunger, mehr noch den großen Durst stillen.

Ganz schön hoch der Korb

Der Dank gilt allen Teilnehmern, Organisatoren und freiwilligen Helfern! Das Spaßturnier soll wieder Tradition werden. Hato hat sich schon als nächster Ausrichter angeboten. Wir freuen uns darauf!

Eric

PS: Etwas verspätet, und vom Admin gleich noch mal vertrödelt, aber besser spät als nie, oder? 
PPS: Die Bilder hat Frank geschossen. 




Samstag, 7. Mai 2016

Termine Mai bis August 2016

Liebe Freunde,

wieder einmal möchte ich euch auf einige interessante Termine hinweisen.

Am 20. und 21. Mai 2016 wird Peter Mixa (7. Dan) ein Trainingslager in Meißen leiten. Nicht weit weg von Dresden also und somit mit nicht viel Aufwand verbunden, oder?

Der Sommerhöhepunkt ist natürlich der Lehrgang in Haslach. Der findet vom 28. Juli bis zum 1. August statt. Haslach liegt im Kinzigtal, im Schwarzwald. Dies ist die wärmste Gegend Deutschlands, darum befindet sich unmittelbar neben der Trainingsstätte und der Schlafhalle ein Schwimmbad. Außerdem haben wir bisher immer an einem Nachmittag einen schönen Ausflug in die Städchen und Dörfer in Frankreich gemacht. Wer kommt mit?

Hier der Bericht aus dem letzten Jahr.

Im September, genauer am 17., lädt HATO DRESDEN anläßlich des 25. Geburtstages des Vereins zu einem Jubiläumslehrgang nebst Feier ein. Der Lehrgang ist mit hochkarätigen Trainern besetzt. Einmal mehr können wir also mit Dr. Elke von Oehsen (7. Dan), Peter Mixa (7. Dan), Werner Buddrus (6. Dan) und Dr. Jürgen Fabian (5. Dan) trainieren.

Alle Ausschreibungen hierzu findet ihr auf unserer Webseite unter Termine.

Viele frühlingshafte Grüße
Euer Uwe




Sonntag, 28. Februar 2016

Die 2. Wadokaier Biathlonstaffel

Torsten, warmmachen kommt erst noch...
Training einmal anders

Wie bereits im letzten Jahr tauschten die Wadokaier auch in diesen Winterferien ihren Karateanzug gegen Langlaufskier und Gewehr. Bei fast frühlingshaften Temperaturen trafen wir uns am Dresdner Hauptbahnhof und zogen mit unserer winterlichen Ausrüstung einige amüsierte Blicke auf uns.









Winter? - Winter!
Noch bis zum Tag davor zitterten wir, ob die Schneebedingungen für unser Vorhaben ausreichen würden, doch dann kam die frohe Kunde, dass unserem Biathlonerlebnis 2.0 nichts mehr im Wege steht. Und so brachte uns der Bus in das leicht verschneite Altenberg, wo wir von Uwe und seinem Team von der sportscollection in Empfang genommen wurden. Nachdem jeder seine passende Ausrüstung gefunden hatte, fuhren wir nach Zinnwald, um dort in die Loipe einzusteigen.








"Antreten!"
Auf dem Weg zur Biathlonarena testeten die erfahrenen Langläufer unter uns gleich einmal die Streckenbedingungen, während die Langlauffrischlinge sich mit der Technik und den langen Latten vertraut machten.












Liegend aufgelegt, 11 cm, 50 m (Uwe mault...)
In der Biathlonarena angekommen erhielten wir eine Einweisung in das Liegendschießen, was im Fernsehen doch ein wenig einfacher aussieht, als es dann wirklich war. Anschließend ging es unter Flutlicht auf die Strecke zum Probetraining. Nun kamen auch die bisher treffsicheren Schützen ins Wanken. Mit einem Puls bis zu den Ohren schienen die Scheiben noch kleiner und sich ständig zu bewegen.









Doch viel Zeit zum Üben blieb uns nicht, denn die Wadokaier-Biathlonstaffel stand bevor.Vier Teams á vier Sportler kämpften bei zum Teil widrigen Wetterbedingungen, wie Schneeregen und Wind, unerbittlich um den Sieg. Während die einen mit Technik und Schnelligkeit glänzten, folgten andere dem Motto. „In der Ruhe liegt die Kraft“. Jeder Biathlet absolvierte zwei Runden zusätzlich eventueller Strafrunden und gab alles, was seine Beine hergaben. Die Stimmung an der Strecke war weltcupreif und so fühlte sich am Ende jeder als Sieger.






Katja, los geht´s...





Es schmeckt...
Zurück in Altenberg stärkten wir uns mit leckerem Kesselgulasch und dem ein oder anderen Getränk und kürten die Staffelsieger. Nochmals herzlichen Glückwunsch an das Team Kahleberg (Kulli, Matthias, Thorsten und Thomas), das den Sieg sicher nach Hause holte.










Siegerehrung...
Und so neigte sich dieser ereignisreiche und lustige Tag auch schon wieder dem Ende und wir traten die Heimreise mit vielen tollen Erinnerungen an. Aber nächstes Jahr kommen wir mit Sicherheit wieder...

Laura Buchfeld














Mittwoch, 10. Februar 2016

Berliner Treffen

AJotMann und KJotFrau hatten Besuch. Sie hatten Besuch von Wadokai Dresden. Schön war es wieder und der Abend bei MrHai mit Nudelsuppe, Sushi und MaiTai war auch wieder sehr angenehm.

Anlass für dieses Treffen war aber, wie schon so oft, ein Kampfkunstlehrgang der besonderen Art in Berlin.

Thema des Lehrganges: "Dominieren des Gegners durch die Kontrolle von Initiative (Sente) und Distanz (Maai)" - So stand es auf der Ausschreibung des Berliner Karateverbandes.

Es unterrichteten Toby Threadgill - Menkyo Kaiden, Takamura Ha Shindo Yoshin Ryu und Kaki Kawano (5. Dan JKF Wado-Kai).


 


"Wado Ryu basiert auf zwei Säulen: Shindo Yoshin Ryu und Okinawa Karate. Der Lehrgang vermittelt eintieferes Verständnis der Verbindung zwischen Kumite im Wado Ryu und Randori im Shindo Yoshin Ryu." (Ausschreibung)


Dies versuchen wir nun schon einige Jahre zu begreifen, wobei es nun einfacher ist zu verstehen, was Prinzipien wie  Go no sen (Verteidigung und Konter), Sen no Sen (Gleichzeitiger Angriff) und Sen Sen no Sen (dem Angriff zuvorkommen) bedeuten. Schwieriger ist die Ausführung. Aber dies war in diesem Blog schon mehrfach Thema.




Auf dem Gruppenfoto von links nach rechts: Andre J., Steffen Sch., Sensei Toby Threadgill, Eric K., Uwe R., Sensei Kaki Kawano und Kuli ;)
Leider fehlt Erik B., der am Sonntag unerwartet verhindert war.

Schön wars mit euch.


Der Blogmaster 





Dienstag, 12. Januar 2016

Anfang des Jahres in Reinbek

Erstes Wochenende nach Beginn des neuen Jahres: Wir verbringen es, fast schon traditionell, in Reinbek bei Hamburg. Hier findet nun schon seit einigen Jahren der Wadokai - Neujahrslehrgang statt, organisiert durch die Freunde vom TSV Reinbek.

Böse Zungen könnten behaupten, dass Ingo, Silly, Ivo, Eric, Torsten, Erik, Lisa, Steffen und Uwe hauptsächlich aus Gründen einer Modenschau nach Reinbek gefahren wären, das folgende Bild, welches uns in der neuen und erstmals präsentierten Vereinskleidung zeigt, weist darauf hin.




Dies allerdings wäre doch stark übertrieben, denn der Hauptgrund der Reise war und ist das Karate. Umfangreich das Programm, welches wieder interessante Übungen enthielt. Diesmal wurden Qi Gong und die Einheit für die sogenannten Jukuren, die später eingestiegenen ("älteren") Karateka besonders erwähnt. Das hat nichts damit zu tun, dass das Training nicht mehr anstrengend wäre, diverse Füße brauchten auch diesmal wieder besonderen Schutz. Oder, was hat die Münze vor den Füßen zu suchen, welchen Zweck hat die komische Mütze auf dem Kopf und was macht Steffen auf dem Schwebebalken?



Wie schnell man von den Niederungen des Karate, wie Gürtelbinden, zu den großen Übungen, der Kihon - Kumite - Ipponme kommt, das haben Silly und Lisa gezeigt. Erik, der uns die Treue auch aus Jüterbog hält, trainierte hier mit Lars L., dem Hatorianer. Übrigens Hatorianer: natürlich machten wir gemeinsam auch wieder ein asiatisches Restaurant unsicher, unter anderem, weil wir dem Felix, ebenfalls HATO zum zweiten Dan gratulieren konnten.

Alles in allem wieder ein gelungenes Wochenende.

Uwe






Freitag, 11. Dezember 2015

Erfolgreicher Tag im Dezember.

Es ist Tradition: im letzten Monat des Jahres werden Prüfungen abgehalten. Karateprüfungen. Diesmal traten Karateka unseres Vereins für die Prüfung zum weißen, gelben, den zweiten blauen und den zweiten braunen Gürtel an.

Jeremy und Georg legten damit erstmals eine solche Prüfung ab, die beide ordentlich bestanden. Wir gratulieren. Neu zu uns kam im September die Laura, auch sie bestand die erste Prüfung und zwar mit ausdrücklichem Lob. Sie erzählte mir abends, dass sie mit Aerobic und Tanz auch Wettkampferfahrungen gesammelt hat, solche Anlagen sind bestens geeignet, gutes Karate zu erlernen.

Lisa und Robert tragen nun den gelben Gürtel. Auch euch möchte ich herzlich im Namen aller gratulieren.




Mit besonderem Lob trägt Silly nun den blauen Gürtel in die zweite Runde. Silly hat ihren Trainern echt Freude bereitet mit ihrer Prüfung. Und sie weiß, dass diese durchaus streng sein können. Stimmt doch, Silly?

Ivo, Prüfungssenior und nun Träger des 2. Kyu´s. Der wiegt besonders, denn in der Vorbereitung musste vieles neu erlernt werden. Aber Ivo hat noch viel vor und der Einstieg in diese neue Trainingsphase ist gelungen.




Nach der Mitgliederversammlung, die neben dem Jahresrückblick auch die Zukunftspläne behandelte, siedelten wir in das Brau- und Ballhaus Watzke um. Bei zünftigem Essen und machem kleinem oder großem Glas ging der Tag zu Ende.

Die Trainingspause kommt erst in zwei Wochen, es winkt schon der Wadokai-Bundeslehrgang in Reinbek bei Hamburg. Werr kommt mit?

Viele Grüße vom Webmaster.

Donnerstag, 13. August 2015

Rückblick auf den Sommerlehrgang

Haslach im Kinzigtal. Wie immer zwar weit weg: Sowohl von meinem Wohnort wie auch von der Heimat aus gesehen. Aber auch wie immer eine Reise wert.

Die Sachsen waren mal wieder gut vertreten, unser Verein allerdings eher unterrepräsentiert, wir sollten doch die "heilige" Fahne mehr durch die Karateweltgeschichte fahren, oder? Der Stimmung tat das keinen Abbruch, wie das folgende Bild beweist.

© L.D. Sachsen im Schwarzwald


Natürlich ist der Hauptzweck das Karate. In einem abwechslungsreichem Programm unterrichteten Dr. Elke von Oehsen, Peter Mixa und Werner Buddrus, unterstützt von Jürgen Fabian, Franz Bohnert und Andre Jätzschmann die aus allen Himmelsrichtungen herbeigeeilten Karateka.


© by L.D. / Karate in Haslach 2015


Der Trainingsplan sah viele bekannte Dinge vor. Natürlich schwitzten die Teilnehmer zu Beginn eines jeden Tages (10:00 Uhr ging es los) in den bekannten Grundschuleinheiten. Keri Waza, Tsuki Waza, Renzoku Waza, und Uchi Waza sind nun mal die Grundlage für die auf langem Weg zu suchende freie Anwendung.

Franz Bohnert lies uns mal wieder in eine andere Kampfkunst äugen: Martin Seyfer zeigte und trainierte mit uns Sequenzen aus dem Wing Tsung Kung Fu.

Selbst hatte Franz, der ja einen unendlichen Vorrat an Übungsmethoden parat hält, eine "Sprungeinheit" der besonderen Art vorgesehen. Wer stöhnt denn nicht über Tobi-Sokuto-Geri oder Kesami Geri? Franz hatte wohl beim Leichtathletik-Training der Hürdenläufer zugesehen. Das Ergebnis wurde auch dokumentiert; dass es geht, seht ihr auf dieser Bilderserie:


© L.D.

Seit einiger Zeit sind die sogenannten 36 Kumite Gata in den Blickpunkt gerückt, die, angeboten durch Peter Mixa, inzwischen auf fast jedem Lehrgang eine Rolle spielen. Diese Übungen sehen für den Anfang gar nicht so schwierig aus, offenbaren aber sehr schnell, dass sie vor allem etwas für fortgeschrittene Karateka sind. Die Anwendung der Prinzipien


Sen no Sen (Gegenangriff, im Moment des Angriffs)
Go no Sen (Gegenangriff nach dem Moment des Angriffs) und
Sen Sen no Sen (Gegenangriff vor dem Moment des Angriff)  
 
 
sind dabei das Schwierige, das so schwer zu machen ist. Hier mal eine kleine Bilderserie aus der Einheit Sen Sen no Sen.
 
 
© URDD
Immer wieder gut auch die Kumite Einheit mit Arno Funk aus Heidelberg. Der Kumite - Spezialist hat es nun mal mit Würfen aus der Bewegung, was er hier mit einem der zahlreichen Sachsen, genannt AJot, demonstriert. Im übrigen, wenn es richtig gut klappt, dann haben wir es mit "sen no sen" zu tun. Wenn es es aber excellent funtionieren soll, dann ist "sen sen no sen" das Ziel auf dem nie endenden Weg. (Unerreichbar? - Nicht unbedingt)


© URDD


Haslach im Kinzigtal, wohl zu den wärmsten Gegenden Deutschlands gehörend, liegt nun mal im Schwarzwald. Ein Trip in die Umgegend ist da Tradition. Manche machten diesmal Freiburg (im Breisgau) unsicher, Ingo und mich zog es mal wieder nach Frankreich.

Unser Hauptzielpunkt war die alte Burg, da in den Vogesen welche Chateau du Haut - Koenigsbourg genannt wird. Ein Gemäuer aus dem 12. Jahrhundert, welches im 17. Jahrhundert abbrannte und zu Beginn des 19. Jahrhunderts von der Provinz Elsaß dem deutschen Kaiser Wilhelm II. geschenkt wurde. Der beschloss die Burg wieder aufbauen zu lassen und bestellte einen Berliner Architeckten, welcher aber erst dadurch zum Experten für mittelalterliche Festungen wurde. Acht (!) Jahre haben die Erbauer gebraucht. Mit modernen Kränen und sogar einer Lok zum Transport des Materials. 1918, so steht es lapidar in der Chronik, fiel die Burg an Frankreich. Es ist eine Märchenburg. Etwas trutziger als des Wittelbacher Neuschwanstein, aber sie gehörte ja auch einem Hohenzollern.


© URDD



© URDD
Die Rückfahrt ging auch über Strasburg und Kehl, dort über die Europabrücke. Ein kleines Stück reinaufwärts befindet sich diese schöne Fußgamgerbrücke über den Rhein, die ich endlich mal in echt sehen wollte. Warum? Das könnt ihr, vom Thema abschweifend, hier nachlesen.

Wieder eine sehr schöne Tour.

Haslach im Kinzigtal. Wenn man einmal aussetzt, ist es nächstes Jahr gleich noch mal so schön, wieder hinzufahren. Es ist nun mal ein Trainigslager der besonderen Art. Einmal geht es etwas länger als die anderen drei und dann ist es richtig im Sommer. Daher ist auch das Schwimmbad gleich neben der Traininghalle und der Schlafhalle so ungemein wichtig.

Kommt mit, wenn es 2016 wieder heißt: Auf nach Haslach wo der Schatzhauser wohnt, da irgendwo im Schwarzwald. Wenn man von der Grillhütte am Silbersee noch etwas aufsteigt, kann man es ja probieren:





Quelle

"Schatzhauser im grünen Tannenwald,
bist viel hundert Jahre alt.
Wohnst im Wald, wo grüne Tannen stehn,
lässt dich nur Sonntagskindern sehn."


Vielleicht erfüllt der Alte ja drei Wünsche. Die Danprüfung müsst ihr aber ohne sein Zutun erledigen. (Glückwunsch an die diesjährigen Erfolgreichen.)

Wer es nicht glaubt, probiert erst mal ein paar Tannenzäpfle, da im Land, wo de Leut de Endunge verschlugge...


Ich freu mich auf das nächste Jahr.



Viele Grüße von dem, der das große WWWEB mastert. 

Strasburg im Internet
Haslach im Internet
Kehl im Internet
Koenigsbourg im Internet