Dienstag, 9. Mai 2017

Wadokai meets Ju-Jutsu

Bildergebnis für Ju JutsuJuJutsu-Lehrgang mit Marcus Korneli  beim HATO-Dresden e.V. am 06. Mai 2017

Die Einladung kam am 31. März ziemlich knapp, war aber eben andererseits zu verlockend, um ungenutzt zu bleiben. Zumindest Torsten, Leander und ich konnten uns diesen Termin einrichten und waren so voller Erwartungen am 6. Mai 2017 bei dem durch Marcus Korneli (2. Dan Wadokai, 2. Dan JuJutsu) gegebenen JuJutsu-Lehrgang mit dabei.

Wir erlebten 2 Trainingseinheiten á 2 Stunden mit Hebel-, Wurf- und Sicherungstechniken sowie vielen Bodentechniken. Die dazwischenliegende 30-minütige Pause wurde wohl von allen Lehrgangsteilnehmern nach einer umfassenden Erwärmung und einer in der Summe auch „etwas“ anstrengenden ersten Einheit förmlich ersehnt. Ähnlich verhielt es sich vermutlich auch bei allen mit dem Ende der zweiten Einheit. Aber: „Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt.“ Das wusste schon der griechische Dichter Hesoid 700 v. Chr. zu sagen und irgendwie war auch uns das klar. So beanspruchten wir mit teilweise doch eben bisher ungewohnten Techniken auch Muskeln, die sonst nicht so intensiv - im wahrsten Sinne - zum „Zuge“ kommen und die uns daraufhin im heimischen Dojo auch gestern nachdrücklich wieder auf sich aufmerksam machten.  
Wir lernten unter anderem „atemberaubende“ Festhalten (ebenfalls wörtlich gemeint – zumindest für den Festgehaltenen :-) sowie „bemerkenswerte“ Arm- und Beinhebel kennen.

Auch trainierten wir einerseits verschiedene Übergänge von dem Stand- in den Bodenbereich, das Wechseln zwischen situationsangepassten Festhalten, das Finalisieren einer Bodensituation mittels Hebel oder interessante Würgen und andererseits aber auch das Entkommen aus solchen „beklemmenden“ Festhalten. Dabei griffen wir auf ausgeklügelte Techniken und trickreiche Finten zurück.
Ein abschließendes 3-minütiges Boden-Randori krönte den Tag, der wirklich allen Teilnehmern viel Spaß bereitete.  

Dieser Lehrgang wurde der Ankündigung voll gerecht, die Frank in seiner Email machte:
„… Zur Erweiterung des Horizontes - gerade was Bodenkampf angeht - eine feine Sache, Marcus ist auch ein umgänglicher Typ und guter Trainer.“

Diese Aussage können Torsten, Leander und auch ich nur unterstreichen und freuen uns bereits jetzt auf den nächsten Lehrgang mit Marcus. Gern teilen wir dann die Matte mit weiteren Wadokai-Sportsfreunden, die Gefallen an einem JuJutsu-„Ausflug“ und die nötige Zeit dazu finden.

An dieser Stelle herzlichen Dank an Marcus und dem HATO-Dresden e.V.

Steffen, 09.05.2017

Donnerstag, 13. April 2017

Sportlergala 2017 in Dresden



Die Stadt Dresden hatte zur 25. Gala des Dresdner Sports ins Internationale Kongreß-Zentrum eingeladen. Viele aktive und ehemalige Sportler sowie Funktionäre der vielgestaltigen Dresdner Sportlerwelt und Vertreter der Politik nahmen die Einladung an. Inmitten befand sich die Delegation von Wado-Kai.

Es hieß diesmal nicht im Karate-Gi eine gute Figur zu machen, sondern in feiner Abendgarderobe bei exquisitem Büfett und erlesenen Weinen unseren Verein vor den Vertretern von Stadt und Sport zu repräsentieren. Die diplomatische Mission übernahmen Eric und Katja. Vereint saßen Breitensport und Spitzensport, Olympiasieger und Weltmeister neben Kreisklassewettkämpfern und Hobbysportlern in angenehmer Atmosphäre beisammen.




Bürgermeister Hilbert sowie der Präsident des Stadtsportbundes Dresden, Kluger, eröffneten die Veranstaltung mit kurzen, löblicherweise die Athleten und ihre Erfolge in den Mittelpunkt stellenden, Redebeiträgen. Die Förderpreise sowie die Sportlerehrungen in den Kategorien Nachwuchs, Handicap, Sportlerinnen, Sportler, Trainer, Senioren und Mannschaft waren Zeichen der Anerkennung und der (oft zu kurz kommenden) Dotation der Leistungen des Dresdner Sports. Auch wenn Wado-Kai sich nicht in diesen Sphären bewegt – selbstredend hätte unser Verein den Sympathiepreis verdient! – so freute es den Autor (als ehemaligen Leistungssportler) insbesondere, daß so viele Wasserspringer nominiert waren, selbst wenn es in diesem Jahr keinen Preisträger aus dieser elegant-schwierigen Sportart gab. Bewegend war die Würdigung der Sportler mit Handicap. Hier hatte sich unsere Stadt ins Zeug gelegt und konnte der in der Sportlerumfrage siegenden Christiane Reppe, für ihre auf einer Pressekonferenz gestohlenen Paralympics-Goldmedaille im Handbike-Straßenrennen einen originalen Ersatz überreichen.

Die artistischen Showbeiträge der Turner und Akrobaten wie auch die Darbietung der Sandkünstlerin Irina Titova waren neben der ausgewogenen und stilvolle Musikauswahl der Band „Retroskop“, die durch ihre Unaufdringlichkeit Gespräche mit alten und neuen Bekannten zuließ, eine angenehme und kurzweilige Untermalung der in allen Bereichen gelungenen Veranstaltung für den Dresdner Sport.

(Ergebnisse der Sportlerumfrage und eine Bilderstrecke gibt es ► hier)

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Ähnlich schön, aber auf jeden Fall gelungen, war das Spaßturnier, welches Hato am Vormittag desselben Tages ausgerichtet hatte. Die Turnhalle am Pohlandplatz hatte Wado-Kai organisiert, den Rest wie Spielleitung und Verpflegung übernahmen die Sportfreunde von Hato. Diese Kooperation war auch für die Spiele im Fußball, Basketball, Volleyball und Völkerball von Vorteil. „Hatokai“ lief, sprang, schwitzte und vor allem lachte gemeinsam, so daß die Wado-Familie, denn auch PSV und Meißen waren zugegen, weiter zusammenwuchs. Jung und Alt (von fünf Jahren bis zum schon leicht ergrauten Haarträger) waren mit Ehrgeiz, aber vor allem mit viel Spaß an der Freude zwischen Pfosten, Korb und Netz ganz nach der Devise von Turnvater Jahn „frisch, fromm, fröhlich, frei“ in den „Ausgleichssportarten“ zum Karate unterwegs.

E.K.